Der Golf geht in eine neue Modellgeneration und normalerweise hätte das die Autowelt aufgerüttelt. Nur die Zeiten, in denen ein neuer Golf die ungeteilte Beachtung gefunden hat, sind vorbei. Jetzt muss sich der Golf seinen Ruhm teilen: und zwar mit dem ID 3, der – wie VW hofft – den entscheidenden Sprung in die E-Mobilität einleiten soll. 

Stilistisch geht auch der achte Golf den evolutionären Weg. So haben sich die Abmessungen nur in Nuancen verändert. Nummer Acht ist etwas gestreckter und etwas flacher als der Vorgänger, der Luftwiderstandsbeiwert liegt jetzt bei knapp 0,28. Die größte optische Veränderung findet sich vorne: Der Golf blinzelt jetzt mit flachen LED Scheinwerfern streng aber nicht aggressiv in die Welt. Ansonsten blieb der Bestseller sich weitgehend treu – ab der B-Säule muss man schon zweimal hinsehen, um die neue Generation zu identifizieren. Auf die zweitürige Version verzichtet VW übrigens in Zukunft ebenso, wie auch auf einen eGolf oder die Wiederkehr eines Cabrios. Dafür wird es wieder einen Variant geben.

Weitaus radikaler als außen mutet die neueGeneration im Interieur an. Schon in der Basisausstattung blickt der Fahrer auf großflächige Bildschirme mit volldigitaler Anzeige. Gegen Aufpreis lässt sich das „Innovision“-Cockpit ordern, das nochmals erheblich mehr Funktionen offeriert.

Das Motorenprogramm bleibt vielfältig; mit Diesel-, Otto-, Hybrid- und Erdgasantrieben beschreitet der neue Golf den Weg der Technologieoffenheit. Am effizientesten und dank Twin-Dosing-System extrem sauber sind die 2,0-Liter-TDI-Motoren mit 115 PS und 150 PS. Der bisher angebotene 1,6-Liter-TDI entfällt. Doch damit ist das Diesel-Portefeuille noch längst nicht komplett: Es wird auch in Zukunft einen GTD mit rund 200 PS starkem TDI-Motor geben und auch der Erdgas-Antrieb hat seine Zukunft im Golf TGI.

Quelle: ampnet