Die Zeiten sind längst vorbei, als der Dieselmotor im Volksmund liebevoll als „Adelpumpe“ (für unsere deutschen Leser: „Güllepumpe“) tituliert wurde und auch dementsprechend anspruchslose Technik darstellte.

Moderne Dieselmotoren sind mittlerweile hochkomplexe Hightech-Konstruktionen, die auf der Suche nach Effizienz, niedrigen Schadstoffwerten, Laufruhe und Alltagstauglichkeit immer weiter auf die Spitze getrieben werden. Früher war es ziemlich egal, was man im Tank hatte – Hauptsache eben Dieselöl.  Die Auswahl war einfach –  es gab nur eine Sorte davon. Alte Dieselmotoren waren anspruchslos in der Verwertung aber auch dementsprechend unsauber, laut und schwachbrüstig. Moderne Kraftstoffe –  egal ob Benzin oder Diesel – sind jetzt zwar besser für die Umwelt, dafür aber wiederum schlechter für die Motorentechnik. Der Grund für die technische Qualitätsminderung sind die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Bio-Anteile im Kraftstoff. Diese liegen derzeit bei maximal sieben Prozent (B7) – eine Erhöhung schwebt allerdings drohend im Raum.

„Grob gesagt: Wir füllen minderwertigen Treibstoff in hochwertige Motoren.“

Der Bio-Anteil im Diesel gelangt nämlich beim Verbrennungsprozess ins Motoröl und reichert sich dort an. Die Folge ist eine langsame Verdünnung des Motoröls, die wiederum die Fließfähigkeit (Viskosität) des Öls negativ beeinflusst. Kurzum: Das Motoröl verliert mit der Zeit seine Schmierfähigkeit. Auch das Kraftstoffsystem des Autos ist betroffen. Dort bildet der Bio-Anteil im Diesel Ablagerungen, welche das Sprühbild der Einspritzdüsen negativ verändern. Erhöhter Verbrauch und mehr Emission sind die Folge. Dem nicht genug, wurde zur Abgasreduktion auch der Schwefelanteil im Diesel immer stärker reduziert.  Auch diese Maßnahme erhöht den Verschleiß der empfindlichen Abgassysteme.

Was tun?

Hilft der Griff zum Premium-Kraftstoff?

Definitiv ja. Nur gilt zu bedenken, dass auch diese Kraftstoffe – egal ob sie jetzt Racing, Ultimate oder ähnlich heißen – einen (sehr geringen) Bio-Anteil enthalten. Natürlich kostet das Ganze auch ein paar Euro mehr – diese überschaubaren Kosten sollte einem allerdings die Gesundheit seines Motors wert sein.

 Was bringen Zusatzstoffe (Additive)?

Sehr viel! Auf diesem Gebiet gibt es eine Menge an wirkungsvollen Produkten am Markt, die sämtliche betroffene Motorkomponenten ordentlich durchputzen, die Verbrennung verbessern und somit den Rauchausstoß verringern sowie eine bereits verringerte Motorleistung wiederherstellen. Hervorzuheben sei hier beispielsweise der Zusatz Valvoline Diesel System Protector. Dieses Hochleistungsadditiv reinigt alle Bauteile, die mit Diesel-Kraftsoff in Berührung kommen, schützt vor schädlichen Ablagerungen, Korrosion und verhindert zudem die Schlammbildung. Dank Cetan-Verbesserer gibt’s perfekte Zündwilligkeit und kein Klopfen. Weiters verbessert das Produkt die Schmierfähigkeit des schwefelarmen Dieselkraftstoffs und verhindert somit den Verschleiß der Ventilsitze und –schäfte. Kurzum – der Dieselmotor verbraucht weniger und bringt auch optimale Leistungsdaten. Die Anwendung ist einfach – einfach das Additiv (300 ml) in den Tank schütten. Fertig.