Es ist schon liebe Tradition, dass Skoda für ihre Modelle geschmackssicher abgestimmte Design-Derivate auf die Räder stellt. So gibt`s auch vom Skoda Karoq neben der dynamisch gestylten Sportline- auch eine Scout-Variante. Diese robust auftretende Version soll Abenteuergeist und Offroad-Look verkörpern. 

Dennoch bleibt der Karoq Scout dem SUV-Thema treu. Wenngleich er auch gut für gemäßigtes Gelände gerüstet ist, verfügt er doch neben der typischen Offroad-Optik auch serienmäßig über Allradantrieb, das Schlechtwege-Paket und eine spezielle Offroad-Einstellung in der Fahrmodus-Auswahl.

Normalerweise punktet der Skoda Karoq ja nicht mit Effekthascherei – ordert man aber die Scout-Version ändert sich das ein wenig. Neben den bekannten durchaus wertigen Chromakzenten, erhält man einen Unterfahrschutz vorne und hinten in Alu-Optik, in unserem Fall fesche 19-Zoll Alufelgen und allerlei Scout-Schriftzüge rundum. Getönte Scheiben und „Scout“-Plaketten auf den vorderen Kotflügeln sind ebenso Ausstattungsmerkmale wie die Sitzbezüge mit schwarz-braunen Kontrastnähten. Mit Ausnahme der Varioflex-Rückbank tragen alle Sitze einen eingestickten „Scout“-Schriftzug. Dazu kommen Multifunktions-Lederlenkrad, Pedale mit Edelstahlapplikationen und ein LED-Paket mit Ambientebeleuchtung. Auf Wunsch können das virtuelle Cockpit und die sensorgesteuerte Heckklappe sowie LTE-Modul und WLAN-Hotspot bestellt werden.

Hinter der feschen Fassade verbirgt sich jede Menge Technik aus dem Konzern-Baukasten. Beim Infotainment stehen moderne Funktionen und Schnittstellen zur Verfügung und auch die Fahrassistenten sind reichlich vertreten und funktionieren durchwegs klaglos. Unserem Exemplar standen vier Fahrprofile – Normal, Sport, Eco, Individual und Snow (4×4) – zur Verfügung. Da darf dann auch der österreichische Winter mal mit voller Wucht zuschlagen. In unserem Fall war es eine veritable sommerliche Hitzewelle, die durch die leistungsfähige Klimaautomatik gemildert wurde. Es gibt also für alle klimatischen Problemstellungen im Skoda Karoq Scout eine ordentliche Lösung.

Für unseren Vortrieb sorgte der bekannte 2.0 Liter TDI mit 150 PS. Diese Motorisierung passt perfekt in den relativ leichtgewichigen Karoq, liefert jederzeit genug Schmalz und arbeitet sauber und akustisch dezent. Auch verbrauchstechnisch hält sich das Aggregat zurück – wir kamen mit einem Testschnitt von rund 6,5 Litern Diesel auf hundert Kilometern über die Runden.

Unser Fazit
Man muss kein Pfadfinder sein, um sich den Skoda Karoq Scout zu kaufen. Falls man aber doch mal ins Gemüse ausweichen will, ist man dann sehr gut damit angezogen. Außerdem sieht das mittlere der bekannten drei Skoda SUVs in Scout-Ausstattung wirklich nett aus und glänzt auch mit sehr guter Serienausstattung. Der Skoda Karoq Scout 2.0 TDI 4×4 steht ab attraktiven 41.121 Euro in der Preisliste.