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Seat präsentiert den Arona TGI

Mit CNG lässt sich die CO2-Belastung um bis zu 25 Prozent und die Betriebskosten um 30 bis 50 Prozent verringern. Auch beim Stickoxid- und Rußpartikel-Ausstoß sind Erdgas-Autos vorbildlich unterwegs und erreichen problemlos die Abgasnorm Euro 6. Warum die Erdgastechnik trotz ihrer Vorteile hierzulande ein Schattendasein führt, bleibt ein Rätsel. Zum Vergleich: In Italien liegt der Bestand bei rund einer Million.

Zu den CNG-Pionieren gehört Seat. In Barcelona arbeiten mehr als tausend Ingenieure an der Weiterentwicklung dieser Antriebstechnik. Als Ergänzung der Erdgas-Modelle Ibiza und Leon rollt jetzt der Arona TGI auf den Markt. Der weltweit erste CNG-SUV kommt mit einem 90 PS starken Einliter-Dreizylinder zum Kunden, sein Fahrverhalten unterscheidet sich nicht von den konventionell angetriebenen Versionen. Auch bei der Wartung unterscheidet sich der Arona 1.0 TGI nicht von den Benzin-Versionen. Seat hat angesichts der Kostenvorteile vor allem Flottenkunden im Visier.

Der Unterschied zu den Verbrenner-Modellen zeigt sich an der Tankstelle.

Wenn die drei CNG-Tanks (Fassungsvermögen 13,8 Kilo) des Arona gefüllt sind, zahlt der Kunde rund 16 Euro und sichert sich eine Reichweite von 360 Kilometern. Zusammen mit dem Benzin-Notvorrat von neun Litern ergibt sich so eine Reichweite von knapp 500 Kilometern. Der Arona 1.0 TGI unterscheidet sich auch in der Ausstattung nicht von den Verbrenner-Versionen. Dazu gehört unter anderem das schlüssellose Schließ- und Startsystem Kessy sowie eine Rückfahrkamera. Über das Infotainment-System Full Link ist der Arona mit der digitalen Welt verbunden. Die Antriebskraft wird über ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe übertragen.


Bleibt die Frage, warum Erdgas-Fahrzeuge noch immer eine Nebenrolle spielen. Eine Antwort liefert zum Teil wohl die eher geringe Anzahl der CNG-Tankstellen hierzulande.Um diese Tankstellen auch zu finden, gibt es eine eigene App für das Seat-Navigationssystem. Europaweit sind es aktuell 3600 Stationen, die meisten davon in Italien, welches ein flächendeckendes Netz für „Methano“ bietet. Seat hat den Nachteil erkannt und kommuniziert deswegen mit Mineralölfirmen, um dieses Netz stetig weiter auszubauen.

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