Bis zum Jahr 2025 rechnet Daimler mit einem Anteil von bis zu 40 Prozent elektrifizierter Modelle am Gesamtabsatz. Dabei dient der Plug-in-Antrieb als Brücke zum vollelektrischen Fahren. Aber auch der Dieselmotor hat noch lange nicht ausgedient.

Neben der Einführung der Elektromobilität spielen auch die klassischen Verbrennungsmotoren eine tragende Rolle, und daran wird sich auch kurzfristig nichts ändern. Denn selbst, wenn bis zum Jahr 2025 ein Viertel der Modelle vollelektrisch über die Straßen rollt, nimmt der klassische Antrieb mit Verbrennungsmotoren noch immer 75 Prozent ein.

Der Diesel spielt auch in Zukunft bei Daimler eine wichtige Rolle.
Der neue Dieselmotor OM654 gehört inzwischen zu den saubersten seiner Art und erreicht beim Stickoxidausstoß einstellige Werte, die durch die neue Messmethode RDE (Real Driving Emissions) auf der Straße bestätigt werden.

Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.

Quelle: ampnet / Daimler