All jenen, die sich vor einer Zukunft voller Elektrofahrzeuge fürchten,
sei ein Blick auf den neuen Peugeot 208 geraten.

Die Franzosen zeigen da nämlich ziemlich plakativ, dass die automobile Zukunft so gar nicht zum Fürchten und schon gar nicht langweilig sein wird.

Verbrenner oder Elektro – Peugeot bietet beim 208 für jeden Bedarf den richtigen Antrieb.

„Ruhig Blut Leute! Schaut Euch den Peugeot 208 an.
Jeder wird in
Zukunft mit dem Antrieb fahren, der perfekt zu ihm passt!“

 

Der neue Peugeot 208 startet in voller Vielfalt.

Wir hatten jetzt selbst die Gelegenheit uns rund um Lissabon ein Bild vom neuen kleinen Löwen zu machen und haben uns dabei klarerweise auf den Peugeot 208 HDI 100 konzentriert. Dieser geht mit einem 1,5 Liter großen 102 PS starken Turbodieselmotor der neuesten Generation ins Rennen und brilliert gleich mal mit der Top-Abgasnorm Euro 6d – ist also über die Maßen zukunftssicher.

Der Selbstzünder liefert ordentlich Drehmoment (250 Nm) knapp über Leerlauf
– dementsprechend lebhaft lässt sich der Fünftürer auch bewegen.

Die von Peugeot angegebenen Norm-Verbrauchswerte (3,2 Liter Diesel / 100 km kombinierter Verbrauch NEFZ) lesen sich eindrucksvoll – die Wahrheit wird wohl ein wenig höher ausfallen. Der kräftige Motor hat mit dem rund 1.200 Kilo schweren Wagen wenig Mühe – er schupft den kleinen Flitzer locker vorwärts (0 – 100 km/h in 10,2 Sekunden). Aber nichts anderes sind wir von den Dieselmotoren des PSA-Konzerns schon längst gewöhnt. Einziger kleiner Wermutstropfen beim Peugeot 208 HDI ist vielleicht die Absenz der Automatikschaltung. Nicht, dass die 6-Gang-Handschaltung schlecht funktionieren würde – nur die in den Benzinern angebotene 8-Gang-Wandlerautomatik gehört einfach zum Besten am Markt. Deswegen unser Wunsch ans Peugeot-Christkind – bitte EAT8 auch für den HDI anbieten.

Wie von Peugeot gewohnt, ist auch der 208 keine französische Sänfte.

Die Fahrwerksabstimmung darf als die goldende Mitte zwischen Sportlichkeit und Komfort gesehen werden. Das Einlenkverhalten ist präzise – die Karosserieneigung hält sich in Grenzen. Es macht Spaß, mit dem Peugeot 208 kurvige Strecken anzugehen – dennoch verlangt der Wagen keine Kompromisse in Sachen Federungskomfort. Nicht einmal die auf unserem Testwagen montierten 17-Zöller verhageln dabei den guten Abrollkomfort.

Die lebendige Motorcharakteristik passt einfach hervorragend zum coolen Styling des neuen 208.

Peugeot ist es gelungen, das Design des großen 508 auf 208er Größe herunter zu skalieren, ohne an Pepp zu verlieren. Der vier Meter lange Peugeot ist insgesamt einfach herrlich knackig anzusehen – der lange Radstand, zusammen mit den kurzen Überhängen, relativ große Räder und diese gedrungene Grundsportlichkeit nehmen einem auf Anhieb gefangen. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass es derzeit kaum Kleinwagen gibt, die optisch besser auf der Straße stehen. Vor allem das Heck mit seinem dunklen Band zwischen den Heckleuchten hat uns ziemlich angefixt. Man möchte fast hineinbeißen.

Ein wesentlicher Faktor für die „Grundsportlichkeit“ des Peugeot 208 ist auch die dynamische Gestaltung des Interieurs.

Auch der 208 verfügt über das markentypische i-Cockpit – wenngleich wir hier auf Wunsch die weiterentwickelte „3D“-Variante vorfinden. Dieser Effekt überrascht mit toller Grafik und wir müssen zugeben: „Sowas haben wir in der Qualität noch nicht erlebt!“ Die Optik der beiden hochauflösenden Bildschirme ist jedenfalls klar, modern und erfrischend übersichtlich – das tiefliegende Sportlenkrad hat uns immer schon gefallen – die Lenkabstimmung dahinter verbreitet cooles, präzise abgestimmtes GoKart-Feeling. Ebenso lecker, die bekannte Tastenklaviatur in poliertem Metall auf der Mittelkonsole.

Die sportlich konturierten Sitze der GT-Line bieten genug Halt in Kurven und sind zudem auch noch absolut langstreckentauglich. Aber auch das Gestühl in den preisgünstigeren Varianten glänzt mit feinem Komfort. Vor allem die Materialwahl und -verarbeitung des 208-Innenraums haben uns sehr gefallen. Da wirkt nichts billig oder schlecht zusammengeschraubt. Überhaupt glänzt der neue Peugeot 208 mit einer erfrischenden Detailverliebtheit.

Ab November 2019 steht der Peugeot 208 – zumindest als Diesel und Benziner – bei den Händlern.

Die Preisliste startet bei 15.800 Euro für den 75 PS Benziner in der Basis-Ausstattung „Like“. Den HDI gibt´s ab wohlfeilen 19.100 Euro. Die sportliche GT-Line schlägt sich mit EUR 25.300,- zu Buche.