Endlich ist er da, der neue BMW Einser. Und wie angekündigt ist er frontgetrieben.

Für Vortrieb sorgen Maschinen aus der hauseigenen modularen Motorenfamilie; zum Marktstart gibt es neben den Benzinern 118i und M135i xDrive auch talentierte Selbstzünder, wie den 116d (1,5-Liter-Dreizylinder-Diesel mit 116 PS) und den 118d (2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 150 PS). Sparsamstes Modell der neuen Einserreihe ist wie nicht anders zu erwarten der 116d mit lediglich 3,8 Litern Diesel pro 100 Kilometer im Schnitt. Nur noch die schwächer motorisierten Varianten wird es mit manueller Handschaltung geben, Kenner greifen aber sowieso gerne zur bekannt guten Achtgang-Wandlerautomatik.


Die Abmessungen sind nahezu identisch mit dem Vorgänger, da jedoch die Antriebseinheit kompakter ausfällt, wuchs der Innenraum im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich. Der neue 1er bietet auf den vier äußeren Plätzen reichlich Platz und jetzt auch genug Bein- und Kopffreiheit; der Kofferraum fasst 380 Liter und lässt sich auf bis zu 1200 Liter erweitern. Vier Türen sind nunmehr serienmäßig.


Auf dem Markt trifft der BMW 1er auf starke Konkurrenz: Die A-Klasse von Mercedes-Benz – in Kürze auch bei uns im Turbodiesel-Testfuhrpark – ist noch frisch, VW bringt heuer den neuen Golf und auch der nächste Audi A3 scharrt schon in den Starlöchern. Die Zukunft wird zeigen, wie sich der neue BMW in diesem Umfeld behaupten wird.